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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 23/09 vom 03.06.2009

Goldgräberstimmung unter den Hobbyprogrammierern: Als bekannt wurde, wie leicht man Software fürs iPhone entwickeln kann, haben sich viele Geeks hinter die Tastatur geklemmt und ihre eigenen Programme entworfen - von Bürotools bis zu Computerspielen. Sie träumen davon, unter den Top 10 der Bezahlsoftware zu landen und mit tausenden Downloads viel Geld zu machen. Kein Wunder: Viele iPhone-Besitzer kaufen zusätzliche Applikationen. Und in Zeitschriften wird berichtet, wie Programmierer dank Apple ordentlich Kohle scheffeln. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht: Denn selbst wenn die eigene Software in den Apple-Charts landet, hat man nicht zwangsläufig ausgesorgt. Das berichtet der kalifornische Entwickler Rick Strom in seinem Blog. Sein Kommunikationstool "Zen Jar" belegt Platz 34. Bei mehr als 36.000 Applikationen ein hohes Ranking. Trotzdem verdient er damit nur circa 20 Euro am Tag. Für dieses Geld könnte er auch hobbymäßig Webseiten kreieren - oder Autos waschen.


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