Technik

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Medien | aus FALTER 23/09 vom 03.06.2009

Der MobileMapper - für Erlebnishungrige ohne Plan

Prüfbericht: Thomas Vašek

Mögen Sie Schnitzeljagden? Suchen Sie gern nach vergrabenen Schätzen? Dann ist "Geocaching" vielleicht die ideale Beschäftigung für Sie: Dabei laufen Sie mit einem GPS-Empfänger durchs Gelände und müssen Gegenstände finden, die andere für Sie deponiert haben. Falls Ihnen das zu schwachsinnig ist, können Sie mit dem GPS-fähigen "MobileMapper 6" auch viele andere lustige Sachen machen. Zum Beispiel das Gerät bis zu 30 Minuten in Wasser untertauchen. Oder aus einem Meter Höhe auf dem Boden aufspringen lassen. Der outdoortaugliche PDA von Hersteller Magellan kommt mit allen möglichen Unannehmlichkeiten zurecht. Unter anderem hat er ein Display, das sich auch bei Tageslicht gut lesen lässt. Das klingt läppisch, ist aber ein wesentlicher Fortschritt: Versuchen Sie mal, bei direkter Sonneneinstrahlung auf Ihrem Laptop zu arbeiten! Außerdem verfügt das Gerät über eine 2-Megapixel-Kamera, eine LED-Taschenlampe, Kompass, Mikrofon und Lautsprecher (!). Mit anderen Worten: Der MobileMapper ist für den Außeneinsatz unter Extrembedingungen bestimmt. Also für "Geocacher", Wandersleute, Mountainbiker und andere erlebnishungrige Zeitgenossen. Der toughe Navi-PDA kostet je nach Software 1000 Euro. Falls Ihnen das zu teuer ist: Es gibt angeblich eine althergebrachte Methode zur Orientierung im Gelände, die billiger ist und funktioniert. Einige wenige Pfadfinder sollen diese Technik noch beherrschen. Man nennt sie Karte und Kompass.

Thomas Vašek ist Chefredakteur des PM-Magazins und rezensiert für den Falter jede Woche Mediengadgets


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