Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 23/09 vom 03.06.2009

... dass die bösen Inder, die für das Attentat auf ein indisches Gebetshaus in Wien verantwortlich sein sollen, identifiziert sind. Die sechs in U-Haft befindlichen Männer sind zwischen 24 und 45 Jahre alt und stammen alle aus dem Bundesstaat Punjab oder aus der Umgebung. Zwei davon halten sich illegal in Österreich auf, vier sind Asylwerber. Bei einem läuft das Asylverfahren bereits seit 2001.

… dass es sich hier gut lebt. In der aktuellen Mercer-Studie für Mitteleuropa liegt Wien in puncto Lebensstandard, Infrastruktur und Bildung an der Spitze. Eine Steigerung ist immer drin: Bei Kultur- und Tourismus ist Prag voran, bei Innovation sind Laibach, Budapest und Prag besser.

… dass minderjährigen Müttern eine neue Mutter-Kind-Einrichtung offensteht. In der Biererlgasse in Favoriten wurden in einem ehemaligen Schwesternwohnheim 26 Wohneinheiten geschaffen. Sozialpädagoginnen sollen langsam den Weg in die Eigenständigkeit weisen.

... dass die Brunnenpassage bald das Wiener Konzerthaus bespielen wird. Ab Herbst gibt es eine Zusammenarbeit des lokalen Kultur- und Integrationszentrums mit dem Konzerthaus, wie bei einem Pressegespräch erklärt wurde. Die ersten Projekte werden im Rahmen des Festivals "Spot On: Turkey Now" realisiert.

... dass es nichts umsonst gibt, nicht einmal freien Eintritt. Nachdem SPÖ-Kulturministerin Claudia Schmied angekündigt hatte, den Eintritt in Bundesmuseen für alle Besucher unter 19 Jahren freizugeben, haben sich prompt Vertreter der Bundesmuseen gemeldet. Sie fänden das grundsätzlich eine gute Sache. Vorausgesetzt, sie bekommen vom Staat das fehlende Geld ersetzt.


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