Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 23/09 vom 03.06.2009

Antiquitätenviertel: Auch hier gibt es Neues und Frisches

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Klar sind hier viele Touristen. Dennoch ist das Viertel zwischen Graben und Hofburg eines der schönsten der ganzen Innenstadt, in seiner Mischung aus Renaissance (Stallburg), Neobarock (Evangelisch-reformierte Stadtkirche, helvetisches Bekenntnis), Secessionismus (Plankeng. 4, Bräunerhof) und Klassizismus einfach nur gut.

Alte Karaffe, neue Küche

Und zu essen gibt's hier auch ganz viel: eher indirekt zum Beispiel bei C. Bühlmayer, einem pittoresken, 1820 gegründeten Antiquitätenladen im kleinen Hof zwischen Michaelerplatz und Habsburgergasse. Hier findet man immer eine fantastische Auswahl alter Weinkaraffen, die immer noch guten Dienst tun, und Weingläser, die zumindest hübsch aussehen.

Konkreter zur Sache geht's dann im Novelli, einst Wiens Edel-Italiener Nummer eins, seit dem Engagement des jungen Grazers Konstantin Filippou schaffte man aber die Wende zur topmodernen Hochküche. Konkret muss


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