Lebenslachse

Stadtleben | aus FALTER 23/09 vom 03.06.2009

Fast ein Arzneimittel: nach welcher Art der Lachs am besten verträglich ist

Gerichtsbericht: Werner Meisinger

Es gibt in meiner Biografie drei Lebenslachse: Der erste begegnete mir auf den Äußeren Hebriden, vor 20 Jahren. Ein Schweizer hatte Eishken Estate erworben, ein paar hundert Hektar Schaf- und Ginsterland mit Meer dabei. Er lud mich zur Inspektion seiner Lachszucht ein. Moderne Zucht, geringe Besatzdichte der Gehege, man musste einfach begeistert sein und konnte die Botschaft vom überragenden Eishken-Lachs anstandslos verbreiten.

Dieser Lebenslachs wurde von Mary, der Eishken-Haushälterin, zubereitet. In Backteig und mit Banane. Mary, muss man wissen, stand zuvor in Diensten der Queen, daher die Extravaganz. Lachs mit dem Melonenduft absoluter Frische, die mollig-süße Banane umhüllend, in fast krossen Backteig eingeschlossen - dazu das Feuer im Kamin, die Gesellschaft gebildeter Herren (der Schweizer unterhielt sich mit seinen Kumpeln über die passende Kleidung für den Empfang

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