Noch im Kino

Böses Remake: "Last House on the Left"

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 23/09 vom 03.06.2009

Als in Wes Cravens "The Last House on the Left" 1972 zwei Mädchen einer Verbrecherbande und damit einer ziemlich ungustiösen Tortur zum Opfer fielen, hatte das Konsequenzen: Nicht nur definierten die Eltern einer Gepeinigten mittels Selbstjustiz das Genre des "Rape and Revenge"-Horrors, sondern diente der schundige Schocker alsbald als Allegorie auf die Rache des Bürgertums. Beim nun von Craven produzierten Remake haben sich Zeiten und manche Zeichen gewandelt: Regisseur Dennis Iliadis lässt die politischen Allegorien beiseite und setzt auf quälenden Realismus. Aber wie meint das personifizierte Böse beim Zustechen: "It's not so bad as it looks."

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