Florians Nachtdienst

Was in Wiens Partyszene passiert - Veranstaltungen im Überblick

Lexikon | aus FALTER 23/09 vom 03.06.2009

Es ist ein wahres Hunde-leben als DJ, wirklich!

Wir haben schon viel gehört und erlebt hinterm DJ-Pult. Von "He, kannst auch g'scheite Musik auflegen?" bis "Bitte das letzte Lied gleich noch einmal spielen." Alles kein Problem. Haarig wird's nur, wenn das Anliegen der Gäste nichts mit der Songauswahl zu tun hat. So wie letztens im Fluc: Ein junger Punk schlendert ans Mischpult, legt genüsslich seinen Finger auf den Powerknopf. Und noch bevor wir aufschreien können, sagt er: "Jungs, keinen Stress, wollt nur eure Aufmerksamkeit. Wisst's, mein Hund hat Ohrenschmerzen, deshalb müsst ihr etwas leiser drehen."

Nach kurzer Sprachlosigkeit fragen wir ihn, ob er nicht wisse, dass das hier ein Nachtclub sei. Er hält inne, überlegt, dann serviert er seinen Gegenvorschlag: "Okay, ein Kompromiss: Ihr dreht's zumindest jetzt mal die Höhen runter." Trotz dieser Großzügigkeit verweisen wir ihn an den Türsteher: "Wenn der uns sagt, wir sollen runterdrehen, dann okay." Und irgendwie scheint der


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