Die wohl längste Party der Museumsgeschichte

Lexikon | Manisha Jothady | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Das Technische Museum zelebriert ein 100-stündiges Fest

Vor 100 Jahren, am 20. Juni 1909, legte Kaiser Franz Josef den Grundstein für das Technische Museum nahe Schönbrunn. Den Auftakt zu diesem runden Geburtstag gab im März die Eröffnung der Ausstellung "Quergeblickt", die noch bis Ende des Jahres zu sehen ist.

Von Mittwoch, den 17., bis Sonntag, den 21. Juni heißt es nun Augen auf und wachbleiben. 100 Stunden - vier Tage und vier Nächte lang! - ist das Museum für das Publikum durchgehend geöffnet. Die wohl längste Geburtstagssause der Museumsgeschichte hat für alle Altersgruppen und für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Die Geburtstagsgrüße kommen von Bundespräsident Heinz Fischer, der am Mittwoch um 18 Uhr den Startschuss für das Marathonprogramm gibt. Während Streetartkünstler der Außenfassade ein cooles Outfit verpassen, gibt Performance-Unikum Oliver Hangl um 20 und 22 Uhr im Museumsinneren eins zum Besten: "Glanz und Glamour - vollautomatisch" heißt die Aktion, in der eine elektrische Riesenmaschine aus Haushaltsgeräten die Hauptrolle spielt.

Am Donnerstag begeistern vor allem Kinohighlights aus Wissenschaft und Technik (19-7 Uhr) und eine durch die Mittelhalle schwebende Bionic-Qualle (19-2 Uhr). Der Freitag steht ganz im Zeichen der Kids: Unter dem Motto "Play In - Camp In" (18-9 Uhr) gibt's nicht nur ein buntes Spieleprogramm, sondern auch Übernachtungsmöglichkeiten für die ganze Familie! Samstagnachmittag parken nicht weniger als 50 Oldtimer vor dem Museum (14-16 Uhr). Durch die Nacht in die grauen Morgenstunden geht es dann tanzend mit Swing, Charlston und Walzer (22-5 Uhr). Wer daraufhin am Sonntag nicht schon total erledigt ist, kann sich noch am Flohmarkt nach Technikspielzeug und Kleingeräten umsehen (11-16 Uhr) oder sich in der Kunst des Emaillierens und Gravierens üben.


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