Kritik

Wenn Gefühl und Ein-gebung das Bild erschaffen

Lexikon | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Die Malereien von Christian Platny wirken gleichermaßen komponiert wie dem Zufall überlassen. Der Künstler experimentiert mit sich gegenseitig abstoßenden Komponenten wie Öl und Wasser, um Aspekte des sich aquarellartig seinen Weg Bahnenden und sich gleichermaßen fix in die Leinwand Imprägnierenden in eins zu setzen. Schlierenhafte, fleckige Strukturen verdichten sich in seinen Arbeiten zu Formationen, die aus mehreren Schichten bestehen. Tief unter der Oberfläche liegende Farbspuren schält der Künstler nachträglich heraus und untermauert so den prozesshaften, langwierigen Charakter seiner Bildfindungen. Fazit: Malerei, die endlich wieder einmal zur Kontemplation einlädt. MJJ

Galerie Frey, bis 28.7.


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