Das Prinzip HPM

Politik | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Seit 30 Jahren treibt er "die da oben" vor sich her. Und was treibt ihn?

Porträt: Stefan Apfl

Jetzt hat Hans-Peter Martin es ihnen schon wieder gezeigt. Wie damals, im Vorarlberg der 70er-Jahre, als seine aufmüpfige Schülerzeitung "Rübe" verboten wurde. Martin führte das Blatt weiter und erhielt den Staatspreis. Der polarisierende Einserschüler hatte seinen ersten Kampf für sich entschieden.

Mehr als 30 Jahre später treibt es Martin Tränen in die Augen, als er in der Wiener Köllnerhofgasse seine Frau vor Fernsehkameras, Fotografen und Anhängern umarmt. Mit 17,9 Prozent der Stimmen und drei Mandaten geht er als Wahlsieger und erfolgreichste politische Ich-AG der Zweiten Republik aus der Europawahl hervor.

"Wir haben den Rechtsruck verhindert", jubelt Martin und hält das Buch "Die Stärkeren" von Hermann Langbein, einen Augenzeugenbericht aus dem KZ Auschwitz, in die Kamera.

Seit seiner Jugend ist der Workaholic Hans-Peter Martin, 51, vom Kampf gegen Ungerechtigkeit beseelt. Seine


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