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Medien | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

ProSiebenSat.1 greift an Der Pro-Sieben-Konzern will gemeinsam auf Pro Sieben, Sat.1 und Puls 4 die "Zeit im Bild"-Sendungen auf ORF 1 und ORF 2 attackieren und in den Ausbau der Nachrichtensendungen mehrere Millionen Euro pro Jahr investieren. Die drei Sender wollen in einer gemeinsamen Nachrichtenredaktion täglich zwischen sechs und 22 Uhr insgesamt elf Nachrichtensendungen auf drei Sendern präsentieren. Die Sendergruppe kommt bei den Zwölf- bis 49-Jährigen auf einen Marktanteil von 18,8 Prozent.

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Millionen Euro fehlen dem irischen Staatsfernsehen RTE in seinem Budget. Ein Sanierungsprogramm mit Gehaltskürzungen soll die Insolvenz abwenden. Der ORF ist also nicht der einzige Öffentlich-Rechtliche mit Problemen.

Gott twittert mit Im Anfang war das Wort. Und das Wort war Gott. Aber nicht länger als 140 Anschläge. Dort liegt nämlich die Obergrenze für Einträge, die der Onlinedienst Twitter erlaubt. Ebendort erzählt die evangelische Kirche Deutschlands die Bibel - zerstückelt auf 3900 Episoden. Die vollständige Zusammenfassung der Twitter-Variante der Heiligen Schrift soll dann zur Frankfurter Buchmesse Mitte Oktober erscheinen.

Bertelsmann baut ab Bertelsmann, Europas größter Medienkonzern, will bis Ende 2010 etwa 10.000 Stellen streichen, berichtet das Branchenmagazin W&V. Rund jeder zehnte Mitarbeiter wäre von diesem massiven Stellenabbau betroffen. Zu dem Konzern, der im ersten Quartal einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro erreichte, gehören unter anderem der Fernsehsender RTL und der Hamburger Großverlag Gruner + Jahr.


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