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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Preisfrage: Was ist Facebook? A) Eine Social-Networking-Seite, auf der zig Millionen Menschen persönliche Netzwerke spannen. B) Der größte Feind eines produktiven Arbeitstags. C) Ein Webportal mit Kultstatus, das stilbildend für die Nullerjahre ist. Ja, stimmt. Alle drei Antworten sind richtig. Facebook ist medial omnipräsent. Und deswegen bildet der Onlinedienst auch die perfekte Vorlage für politische Satire. Dafür gibt es einige Beispiele im Netz. Ein besonders lustiges ist auf der Webseite des Senders Radio Free Europe zu finden (siehe tinyurl.com/fb-satire). Die Redaktion hat die Ereignisse der vergangenen Woche im Facebook-Stil zusammengefasst. Da steht zum Beispiel die Statusmeldung des EU-Parlaments: "EU Parliament has invited 375 million Europeans to vote. 3 accepted, 235 said maybe, 140 declined." Außerdem kann man dort nachlesen, dass Weißrussland und Russland nicht mehr Facebook-Freunde sind. Das ist doppelt witzig: weil es die Politik aufs Korn nimmt - und ebenso den Exhibitionismus von uns Facebook-Usern.


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