Laptop-Typ 2: der Spieler

Medien | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Man soll sie nicht unterschätzen, die Nerds, die stundenlang vor dem Computer sitzen und virtuell herumballern. Denn sie sind eine wichtige Konsumentengruppe für die Hardware-Erzeuger. Das funktioniert folgendermaßen: Die Spielestudios bringen ständig neue noch realer aussehende Games auf den Markt. Und um diese 3D-Spiele mit allen visuellen Details und ohne langes Laden genießen zu können, braucht es immer bessere Grafikkarten, immer schnellere Prozessoren.

Aber richtige Gamer wollen auch unterwegs zocken und dafür nicht unbedingt riesige Geräte mit sich herumschleppen. Das MSI Megabook GT627 ist zum Beispiel eine preiswerte Alternative. Es ist mit der viel gelobten Nvidia-Grafikkarte GeForce 9800M GS ausgestattet. Das heißt: Dieses Gerät kommt auch mit aktuellen Games grafisch zurecht und ist für 1100 Euro aufwärts absolut erschwinglich. Wer nun darauf besteht, bei jedem Game jedes Detail in hoher Auflösung zu sehen, der muss auf größere und teurere Computer umsteigen.

Die Firma Alienware stellt die Flaggschiffe unter den Gaming-Laptops her. Ihr Erkennungsmerkmal ist der Alienkopf am Gehäuse. Dafür zahlt man auch ordentlich: Das neue Modell M17x, das gleich zwei Grafikkarten enthält und als das leistungsstärkste 17-Zoll-Spiele-Notebook des Universums beworben wird, kostet mindestens 1999 Euro. Ja, auch die Gamer sind gute Konsumenten. IB


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