Laptop-Typ 3: der Stubenhocker

Medien | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Seine Wohnung ist nicht nur Schlaf- und Wohndomizil, sondern gleichzeitig auch Kino- und Multimediacenter, schließlich will das Stubenhocken angenehm verbracht sein. Auf dem Schreibtisch steht kein Desktop-PC, dahinter staut sich kein Kabelsalat und darunter stört kein Tower die Beinfreiheit. Einzig und allein ein Maxi-Notebook - oder auch Riesen-Notebook genannt - soll den Ansprüchen genügen. Zum Flanieren zu schwer, doch als Alternative zu Desktop-PCs und für den mobilen Gebrauch innerhalb der eigenen vier Wände absolut ausreichend. Seit dem Frühjahr 2008 haben diese Riesen-Notebooks ihren festen Platz am Markt gefunden. Da 18,4-Zoll-Bildschirme nur wenige Zentimeter breiter sind als jene von 17-Zoll-Geräten und ein filmfreundliches Seitenverhältnis von 16:9 ermöglichen, sind diese Rechner - neben der Arbeit - vor allem zum DVD- oder Blu-Ray-Schauen gedacht.

Der Aspire 8939G von Acer beinhaltet gleich eine echte Surround-Sound-Anlage mit fünf Lautsprechern. Für manche Spiele sind die kleinen Großen jedoch ungeeignet, da eine hohe Bildschirmauflösung die Grafikchips schnell überfordern kann. Eine Akkulaufzeit von drei Stunden sollte reichen, um das Notebook im Wohnzimmer ab- und im Schlafzimmer wieder anzustecken. Maxi-Notebooks kosten zwischen 800 und 1600 Euro, den gepolsterten Bürostuhl als Kinosessel noch nicht mit dazugerechnet. MG


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