Tropftechniken

Stadtleben | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Pflanzen und Urlaub - geht das? Wie man sie in absentia vor dem Tod bewahrt

Bericht: Julia Kospach

Man geht unter die Gärtner und denkt schon schaudernd an einen Satz des deutschen Gartenschriftstellers Jürgen Dahl: "Drei Wochen Urlaub zur falschen Zeit - und die ganze Pracht ist dahin."

Bei richtiger Hitze reicht sogar weniger. Das gilt leider vor allem für urbane Balkon- und Terrassengärten mit Töpfen und Trögen, die leicht austrocknen. Natürlich kann man Pflanzensitter und Gieß-Assis einsetzen, aber auf Dauer müssen die Gedungenen temporär vor Ort wohnen. Andernfalls kann man sich angesichts der Pflanzenleichen nicht selten Sätze wie "Komisch, es war ja gar nicht so heiß" anhören, während man stumm die Faust in der Hosentasche ballt.

Besser also selbst vorbauen. Wenn man für zwei, drei Tage wegfährt und nicht gerade Jahrhunderthitze herrscht, sind mit Wasser gefüllte Wein-, Saft- oder Mineralwasserflaschen, die man verkehrt herum in Töpfe steckt, ein funktionstüchtiges,


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