Fußball

Das Nationalteam hat kein Motivationsproblem

Glosse

Stadtleben | aus FALTER 24/09 vom 10.06.2009

Wolfgang Kralicek über das Treiben auf und neben dem Spielfeld

Das Länderspiel gegen Serbien wurde zwar knapp (und durch ein wirklich blödes Tor) verloren, machte aber trotzdem Hoffnung. Und zwar deshalb, weil die Nationalmannschaft nicht nur körperlich, sondern auch spielerisch mit den technisch starken Serben locker mithalten konnte. Überhaupt sollte man sich vom Negativklischee des von Minderwertigkeitskomplexen und mangelnder Einstellung geschlagenen Österreichers verabschieden. Laufbereitschaft und Selbstbewusstsein sind schon länger nicht mehr das Problem des Teams (außer in Spielen gegen die Färöer); jetzt könnte man sich endlich wieder aufs Fußballspielen konzentrieren. So ähnlich sieht das auch Teamchef Didi Constantini, der weder den Motivationskünstler noch den großen Reformator mimt, sondern einfach gute Kicker sucht. Erstaunlich, wie viele er davon schon gefunden hat.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige