Das Schlimmste steht noch bevor

Falter & Meinung | aus FALTER 25/09 vom 17.06.2009

Was kommt nach der Krise? Der sehr schwache Dollar in den USA, die hohe Arbeitslosigkeit in der Union

Kommentar: Markus Marterbauer

Die Wirtschaftskrise ist alles andere als vorbei. Vor allem beim Anstieg der Arbeitslosigkeit steht das Schlimmste noch bevor. Dennoch lohnt es sich, einen spekulativen Blick über die schwere Rezession hinaus auf die Frage zu tun, wie die mittelfristigen Perspektiven für die Weltwirtschaft aussehen. Es zeichnet sich ab, dass die USA zusammen mit China aufgrund der außerordentlich expansiven Budget- und Geldpolitik am schnellsten aus dem tiefen Konjunktureinbruch kommen werden. Von der umfangreichen Ausweitung der Staatsausgaben für Verkehrs-, Energieinfrastruktur und das Gesundheitssystem gehen in beiden Ländern kräftige Impulse für die Wirtschaftsentwicklung aus.

Dazu kommt im Fall der USA auch eine Politik des billigen Geldes in bislang ungekanntem Ausmaß, die vor allem zur Rettung des Finanzsystems eingesetzt wurde, in den nächsten Jahren aber auch


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