Mobilisierung ohne Presseaussendung: Was die Politik daraus lernen kann

Politik | aus FALTER 25/09 vom 17.06.2009

Die Grünen Vorwahlen sind nicht nur innenpolitisch interessant. Sie geben auch einen Einblick, wie Mobilisierung im Web 2.0, also dem Mitmachinternet, funktioniert. Bevor die Internetplattform online ging, trafen die Initiatoren Ende März eine Handvoll Blogger, um das Projekt den Web-multiplikatoren vorzustellen. Tags darauf wurde im Netz schon fleißig für das Projekt geworben, auf Blogs, Facebook und Twitter.

So stießen auch Journalisten aus herkömmlichen Medien auf die Grünen Vorwahlen. "Ganz ohne Presseaussendung oder Pressekonferenz", sagt Helge Fahrnberger, einer der drei Initiatoren. Er hat ein Diagramm erstellt, das zeigt, zu welchem Zeitpunkt besonders viele Menschen auf die Webseite zugriffen - und wie das Internetprojekt allmählich populärer wurde. Die erste Welle gab es zum Start der Seite, die zweite, als einige Zeitungen im April von dem Projekt berichteten. Vergangene Woche schnellten die Zugriffszahlen dann in die Höhe. Die Plattform verzeichnete fast 2500 Besucher


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