Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 25/09 vom 17.06.2009

Ha-Wei: Feinkost und Schneidemaschinen beim Greißler

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Wenn man in Hadersdorf-Weidlingau bzw. Weidlingau-Wurzbachtal (die Grenzen sind da eher fließend) aufgewachsen ist, so wie ich, dann ist es schon erstaunlich, wie sich ein Flecken Wiener Vorstadt am Rande des Wienerwaldes in 30 Jahren infrastrukturtechnisch verändern kann: Damals gab's am Josef-Palme-Platz nicht weniger als drei Lebensmittelgeschäfte, einen Konsum und den unvergessenen Fleischhauer Sansenböcker, im Umfeld noch einen Meinl, zwei Bäcker, ein Milchgeschäft, den Wanner-Greißler, jede Menge Trafiken, den wunderbaren Kirschenhofer-Wirt und sogar einen Hühnerhof.

Eigenbau-Chutneys, Biobier

Das ist jetzt alles weg, es gibt gar nichts mehr, aber dafür ein Auhof-Center.

Aber aus Asche sprießt auch frisches Grün. Mäxis zum Beispiel, ein winziger, auf steirische Spezialitäten konzentrierter Feinkostladen, den die Hotelbusinessaussteigerin Margit Tschernitz hier neben ihrem Stand am Purkersdorfer


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