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Panacea: fröhliches Ohrenbluten in der Arena

Lexikon | Florian Obkircher | aus FALTER 25/09 vom 17.06.2009

Lauter als eine Bombe

Immer ein Eckerl ärger, so lautet der Wahlspruch des deutschen Musikers Panacea. Seine kratzigen Drum-'n'-Bass-Tracks gehen durch Mark und Bein, klingen, als hätte Goldie im Happy-Hardcore-Bettchen ein Techtelmechtel mit den Industrial-Extremisten von Whitehouse gewagt. Dabei war Panacea ja eigentlich kein böser Bube: In seiner Jugend trällerte er beim Windsbacher Knabenchor und genoss eine klassische Musikausbildung. Erst 1997 wurde er mit dem Drum-'n'-Bass-Virus infiziert, bereits seine erste Platte "Low Profile Darkness" sorgte angesichts der brachialen Härte für Ohrenfreuden und -bluten. Panacea nimmt eben keine Geiseln. In diesem Sinne: Ohrenstöpsel nicht vergessen!

Arena, Sa 22.00


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