Vernissage

Wenn Kunst zur Aufklärungsarbeit wird

Lexikon | aus FALTER 25/09 vom 17.06.2009

Aktionen, Performances und Bilder, das Spiel mit totalitären Symboliken, die Vermischung faschistischer und avantgardistischer Ästhetiken, Kunstgeschichte als zitierbarer Bilderfundus und Kunst als kulturpolitische Aktivität - das sind nur einige Eckdaten zu IRWIN, einem fünfköpfigen slowenischen Künstlerkollektiv, das sich 1983 formierte. Während die Gruppe in der Kunsthalle Krems noch bis 18. Oktober ihren fiktiven NSK-Staat zeigt - ein Projekt, das vor dem Hintergrund des Jugoslawienkriegs entstand -, stellt sie in Wien u.a. Bilder aus der seit 1985 stetig anwachsenden Serie "Was ist Kunst" aus. Man darf gespannt sein, wie die Antworten auf das ausfallen, was wir schon immer wissen wollten. MJ

Galerie Grita Insam, Do 19.00, bis 7.8.


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