Kleinanzeiger

Menschen hinter Inseraten

Lexikon | Christine Baumgartner | aus FALTER 25/09 vom 17.06.2009

Mannsein heißt nicht Frausein

Mit einer Schwitzhütte trägt ein Mann seinen Teil zur Emanzipation bei

Buben wollen hart sein, cool sein und über den Dingen stehen. Für einen Zehnjährigen bedeutet Mannsein alles, was nicht weiblich ist. Ein Klischee? "Es wäre schön, wenn es eines wäre, aber es ist die Realität", zeigt sich Peter Czerny überzeugt. Gemeinsam mit zwei Kollegen bietet er Buben-, Burschen- und Männerarbeit an. Sie gehen mit den Teilnehmern fischen, zelten und beraten sie, denn "kraftvolle Männer sind selten geworden". Das steht auf ihrer Homepage. Damit sei aber nicht das Rollenbild des schönen, wilden, mutigen und sich aufopfernden Helden gemeint, erklärt Czerny. "Kraftvoll zu sein heißt auch, Verantwortung zu übernehmen. Ich finde, Männer könnten und sollten beispielsweise für die Familie und die Kinder öfter da sein." Dem 54-Jährigen geht es darum, männliche Dominanz durch Wertevermittlung abzubauen. Und damit trägt er einen Teil zur weiblichen Emanzipation


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