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Aus einer Filmreihe mit Focus auf Indien: „Water“

Lexikon | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Ein kleines Mädchen wird zur Witwe und von seinem Vater in ein Ashram für verwitwete Frauen gebracht, um Sühne für das schlechte Karma zu tun – für den Rest seines Lebens. Regisseurin Deepa Mehta verhandelt in „Water“, einer kanadisch-indischen Co-Produktion aus dem Jahr 2005, klassische Topoi des Bollywoodkino aus pointiert weiblicher Perspektive. „Wir müssen in Reinheit leben, um in Reinheit zu sterben“, meint die Älteste des Heims. „Ich möchte keine blöde Witwe sein“, widerspricht Chuyia, die aufmüpfige kleine Heldin des Films, und beißt die andere zur Begrüßung gleich einmal in die Zehe. MO

De France, So 21.00 und Di 18.30 (OmU)


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