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Was in Wiens Partyszene passiert – Veranstaltungen im Überblick

Lexikon | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Ein Parade(n)-Beispiel für die Wiener Partypolitik

Ob nun die „Love, Peace und Vollgas“-Botschaften der kommerziellen Umzüge oder die dreadgelockten Camouflage-Kids und ihre mit Holzhammer-Slogans geschmückten Trucks, Techno-Paraden konnten uns noch nie auf die Straße locken. Bis vergangenen Samstag. Denn dank dem Standard wurden die polizeilichen Restriktionen, mit denen die Free Parade heuer zu kämpfen hatte, zum Politikum: Während das mit Werbung zugepflasterte Street Festival keine Probleme hatte, eine Demo mit herrlich leblosen Floskeln wie „Musik verbindet Freunde und Völker“ anzumelden, musste die Free Parade um die Genehmigung ihres Straßen-Happenings zittern.

Und sich folgenden Kommentar des Einsatzleiters anhören: „Die Lärmentwicklung verursacht ungemeinen Stress in jedem Körper und mit Sicherheit Körperverletzung bei Passanten und Einsatzkräften, was zu beweisen, aber fast nicht möglich ist.“ Ganz groß, nicht? Vermutlich hat die Free Parade auch deshalb

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