Meinesgleichen

Aus der weiten Welt der Meinung

Falter & Meinung | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Die drei Forderungen der Aktionsplattform „Initiative PRO ORF“, zu der sich die Organisationen Rettet den ORF, Plattform Zivilgesellschaft für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die Österreichische Filmwirtschaft und die Petition zur Rettung des RSO zusammengeschlossen haben:

1. Politische Unabhängigkeit – kein politischer Missbrauch

Kein Weisungsrecht für Politiker und Parteien; für die Besetzung von ORF-Führungspositionen und Gremien sind objektive Befähigungsnachweise zu erbringen.

2. Wirtschaftliche Unabhängigkeit – kein Missbrauch von ORF-Gebühren

Der ORF hat als öffentlich-rechtlicher Rundfunk im öffentlichen Eigentum zu bleiben. Die ORF-Gebühren müssen zu 100 Prozent für den ORF verwendet und automatisch an die Preisentwicklung angepasst werden, Gebührenbefreiungen sind zu ersetzen. Voraussetzung dafür ist eine tief greifende Strukturreform des ORF.

3. Hohe öffentlich-rechtliche Programmqualität.

Mehr anspruchsvolle Programme zur besten Sendezeit, keine Unterbrecherwerbung. Eine Quote für österreichische Filmproduktionen ist festzulegen. Der ORF muss seine Rolle als Kulturproduzent in Bezug auf die österreichische Kinofilmproduktion erfüllen. Das Radiosinfonieorchester ist zu erhalten.

Website der Initiative PRO ORF:


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige