Es gibt kein Zurück

Politik | Assfa< | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Sie haben ihr Land verlassen. Aber ihre Heimat lässt sie nicht los: während Freunde und Familien im Iran ihr Leben riskieren, unterstützen sie von Wien aus die grüne Revolution. Drei Exiliraner über Freiheit, Repression und Wahlbetrug

Porträts: Stefan Apfl und Matthias G. Bernold

DerHungernde

Vor 20 Jahren trat Hassan Nayeb-Hashem zum ersten Mal in Hungerstreik. Aus dem Exil protestierte er damals gegen die Hinrichtung Tausender in Iran. Heute, wo auf Teherans Straßen Demonstranten erschossen werden, fastet er wieder.

Vor dem Gespräch bestellt Nayeb-Hashem ein Glas Wasser und bittet, nicht zu rauchen, „meine Lunge ist derzeit empfindlich“, sagt der Arzt aus Floridsdorf.

Nicht nur wegen seiner Hungerstreiks ist Nayeb-Hashem, 52, unter Wiens Exiliranern berüchtigt. Seit 25 Jahren organisiert der überzeugte Linke Infotische, Demonstrationen und Diskussionen. Er sitzt außerdem als Menschenrechtssprecher im internationalen Zentralrat der Volksfedayin-Mehrheit.

Vor 1979 hatte er mit


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