Nachgesehen

Der Schauplatz, am Tag nach dem Geschehen noch einmal betrachtet

Politik | Michael Weiss | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Nach der Lichterkette wollen die Aktivistinnen weitermachen

Wir müssen zuerst mal alles verdauen, bevor wir entscheiden, wie es weitergeht“, sagen Maria Sofaly und Romy Grasgruber. Dass sie weitermachen wollen, steht aber außer Frage. Am Donnerstag gingen mit der Lichterkette um das Parlament, zu der sich – laut eigenen Angaben – über 6000 Menschen einfanden, für die beiden Initiatorinnen die drei wohl anstrengendsten Wochen ihres bisherigen Lebens zu Ende. „Es war noch schöner, als wir es uns erhofft hatten“, resümieren sie am Tag danach in jenem Lokal, in dem drei Wochen zuvor die Idee entstand. „Diese ganze positive Energie. Ein Hammer!“ Der Höhepunkt der Veranstaltung sei für sie das Statement einer Gruppe von Studentinnen mit Migrationshintergrund gewesen, weil es ihre Botschaft für mehr Menschlichkeit am besten dargestellt habe. Zusammen mit den zahlreichen Mitstreitern überlegen Sofaly und Grasgruber jetzt, einen Verein zu gründen und in Zukunft ähnliche Aktionen zu starten.


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