Nachgetragen

Wien, Europa und die Welt. Journal mehr oder weniger bedeutender Begebenheiten

Politik | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Die Rückkehr des Hausmeisters, die Morde der Bronx und der Ausverkauf von Roms Gräbern

Wien: Hoffnung Hausmeister

Michael Häupl bringt nach dem Gratiskindergarten nun das nächste Wahlkampfthema in die Auseinandersetzung um Wien: Die SPÖ will einen „Hausmeister neu“ in den Gemeindebauten einführen. Dort wohnen 500.000 Menschen – sie werden die Wahl 2010 mitentscheiden. Bei der letzten großen Mieterbefragung war das Ergebnis eindeutig. Die Bewohner der Gemeindebauten wollen, dass die Hausordnung eingehalten wird, sie wollen den Hausmeister zurück, dessen Funktion die schwarz-blaue Regierung 2000 de facto abgeschafft hatte. Über den SPÖ-Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer plant nun die Wiener Partei, ein entsprechendes Bundesgesetz für den neuen Hausmeister zu schaffen.

Kischinau: doch Neuwahlen

Die moldauische Opposition hat es tatsächlich geschafft: Nach den Parlamentswahlen Anfang April war in Kischinau die sogenannte Twitter-Revolution ausgebrochen. Vor allem junge


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