Kurz und klein

Meldungen

Medien | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Abo für alle jungen Franzosen Hilfe für Frankreichs Zeitungen, Abhilfe für Frankreichs Lesemuffel. Präsident Sarkozy will zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen. So soll jedem Franzosen, der volljährig wird, ein Jahr lang einmal pro Woche eine Zeitung seiner Wahl frei zugestellt werden. Der Staat will fünf Millionen Euro für die Zustellung bereitstellen. Die Verleger geben die Zeitungen gratis. Das Projekt ist Teil eines 200-Millionen-Euro-Hilfspakets für die Presse.

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statt 80 Journalisten könnte künftig das Wirtschaftsblatt beschäftigen. Geschäftsführer Hans Gasser will nämlich die Belegschaft in Tochterfirmen verlagern. Nur wer allein für die Tageszeitung werkt, soll im Journalisten-KV bleiben. Wer in einer hauseigenen Agentur Print und Online beliefert, bekommt einen Gewerbe-KV für Nachrichtenagenturen. Gasser fordert zudem einen Gehaltsverzicht von fünf bis zehn Prozent.

Gerangel um den Küniglberg 15 Unternehmen haben sich auf die Ausschreibung des ORF gemeldet: Sie alle wollen das Rundfunkzentrum am Küniglberg nutzen, wenn der ORF übersiedelt. Dem Vernehmen nach sind Porr, Strabag, der Immobilienentwickler BAI und Raiffeisen Evolution darunter.

Stoppschilder gegen Kinderpornos Deutschland erschwert den Zugriff auf Kinderpornos im Netz. Der Bundestag erließ ein Gesetz, das Internetanbieter verpflichtet, bedenkliche Seiten durch ein Stoppschild zu blockieren. Das Bundeskriminalamt soll den Unternehmen eine aktuelle Liste mit Adressen zur Verfügung stellen. Kritiker fürchten, auch andere Seiten könnten blockiert werden – sogar ohne richterliche Genehmigung.


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