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Medien | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Schluss mit den schwarzen Balken — Philips Cinema 21:9

Prüfbericht: Thomas Vašek

Kino im Wohnzimmer ist eine große Sache. Im wahrsten Sinn des Wortes: 142 Zentimeter Bildschirmdiagonale misst der neue Flachbildfernseher Philips Cinema 21:9, bei einem Kampfgewicht von 37 Kilogramm. Klingt irgendwie größenwahnsinnig und vor allem sauteuer. Doch das Gerät hat einiges, was andere nicht haben: Vor allem ist es optimiert für die Wiedergabe aktueller Kinofilme im 21:9-Format. Schluss mit den schwarzen Balken: Der Philips-Fernseher rechnet die Filmdaten einer Blu-Ray-Disc auf die volle Bildschirmfläche hoch – bei hoher Detailgenauigkeit und Farbtreue, auch in der Bewegung. Für ordentlichen Raumklang sorgen zwei 15-Watt-Lautsprecher. Insgesamt überzeugendes Heimkino also. Zusätzlich hat man dem Gerät auch noch einen eigenen Internetzugang spendiert. Schließlich möchte man im Kino ja zwischendurch das Neueste über Brad Pitt und Co googeln. Oder doch nicht? Egal. Genauso überflüssig ist wahrscheinlich die integrierte Ambience-Rundumbeleuchtung. Stattdessen hätte man wenigstens zwei Kinostühle verbauen können. Oder eine Selbstschussanlage für Chipstütenraschler. Für 4000 Euro kann man so etwas doch erwarten!

Thomas Vašek ist Chefredakteur des PM-Magazins und rezensiert für den Falter jede Woche Mediengadgets.


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