Schweinsbraten, Stelze, Eitrige und Co: Wie isst Österreich?

Stadtleben | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Schon zum dritten Mal untersuchte das Ins-titut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien im Auftrag des Gesundheitsministeriums die Ernährungssituation in Österreich. Der aktuelle „Österreichische Ernährungsbericht 2008“, der den Wandel im heimischen Essverhalten während der letzten fünf Jahre analysiert, stellt den Österreichern kein gutes Zeugnis aus: 42 Prozent der Erwachsenen gelten als übergewichtig, elf Prozent sind gar adipös, also krankhaft übergewichtig. Auch bei Kindern und Jugendlichen liegen 19 Prozent mit ihrem Gewicht deutlich über den Referenzwerten. Die Zunahme an Übergewichtigen im Vergleich zu 2003 führt der Bericht allerdings nicht auf eine gestiegene Kalorienzufuhr, sondern auf weniger körperliche Aktivitäten zurück.

Die Österreicher essen vor allem immer noch zu fett – im Speziellen zu viel Fleisch und Wurst – und auch zu salzig. Kinder im Besonderen nehmen zu viel Zucker zu sich. Zum Schluss gibt es aber auch noch eine gute Nachricht: Die Österreicher trinken genug – Wasser nämlich. Hier wird die empfohlene Flüssigkeitsmenge sogar überschritten. Der Alkoholkonsum liegt im Bevölkerungsdurchschnitt im Rahmen der tolerierbaren Mengen. Tendenziell sind es die Übergewichtigen und nicht die Normalgewichtigen, die beim Alkoholtrinken über die Stränge schlagen.

Der „Österreichische Ernährungsbericht 2008“ kann kostenlos unter Tel. 0810-818164 oder per E-Mail unter broschuerenservice@

bmg.gv.at beim

Gesundheitsministerium unter www.bmg.gv.at angefordert werden


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