Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Josefstädter Straße: schon konservativ, aber nicht nur

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Der Josefstadt wird ja gemeinhin vorgeworfen, letzte Bastion der Kleinbürgerlichkeit in Wien zu sein. Aber man muss sagen, dass genau das ein guter Humus für eine vitale Laden- und Kleingewerbeszene ist, wie es sie sonst in Wien nur mehr selten gibt. Da ist zum Beispiel das Vienna Decor, eine Filiale des unerreichten Tortenausstatters Süwag. Hier gibt es echt alles, womit man Torten verzieren kann, gefühlte 40 verschiedene Schokoherzerln, auf denen „Alles Gute“ steht, Brautleute in allen Größen, Stilen und Hautfarben, Marzipan- und Zuckerblumen ohne Ende, Perlen, Plättchen, Zuckerlinsen und so weiter. Großartig.

Wein, Makrone, Panettone

Gleich gegenüber führt – wie hier schon mal berichtet – Stefan Kreidl seine Genussgreißlerei Verde 1080 seit 17 Jahren, wird aber immer besser: Was er kocht – hauptsächlich Schmorgerichte –, ist großartig, zu kaufen gibt’s französischen Käse,


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