Bitter, sauer, süß, umami

Stadtleben | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Wildkräuter- und Blütenexpertin Jacqueline Pfeiffer kocht einen kontrastreichen Risotto

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Von März bis Oktober ist im Restaurant Le Ciel im Grand Hotel Wien Wildkräuter und -blütenzeit. Die Saison beginnt mit „Grünzeug“ wie Gundelrebe, Vogelmyre, Labkraut, Brennesseln und Bärlauch, geht weiter mit jungen Wein- und Nussblättern, Birkenzweigen, Beinwell, Blüten wie Taglilien, Glockenblumen, Nachtkerzen, Malven, Rosen, Topinamburblumen, Liebstöcklsamen und vielen anderen bis hin zu Eber- und Weinraute.

In dieser Zeit verlässt kaum ein Gericht die Küche von Jacqueline Pfeiffer, das nicht von einem oder mehreren Wildkräutern inspiriert wurde.

Geschmackliche Abwechslung ist ihr besonders wichtig. Die Geschmackspapillen sollen während des Essens gefordert sein, Kontrastreichtum innerhalb eines Gerichts ist daher ihr oberstes Ziel.

Dem Falter hat die versierte Köchin das Rezept für ihr Wildkräuter- und Blütenrisotto verraten. Es ist ein Paradebeispiel


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