Kult um den „Schlächter von Murmansk“

Steiermark | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Vor 65 Jahren verunglückte der NS-Kriegsheld Eduard Dietl. In der Oststeiermark hält man die Erinnerung an ihn hoch

Bericht: Herwig G. Höller

Als fanatischer Nationalsozialist hat sich Generaloberst Dietl in unwandelbarer Treue und leidenschaftlichem Glauben seit Beginn des Kampfes unserer Bewegung für das Großdeutsche Reich persönlich eingesetzt.“ Das war am 1. Juli 1944 – Adolf Hitler verabschiedete sich in einem Staatsakt auf Schloss Kleßheim von – so der Tagesbefehl – einem „seiner treuesten Kameraden aus langer, schwerer, gemeinsamer Kampfzeit“: „Sein Name wird in seiner stolzen Gebirgsarmee weiterleben.“ Wenige Tage zuvor, am 23. Juni 1944, waren Dietl und drei weitere Generäle bei einem Flugzeugabsturz am steirischen Hochwechsel tödlich verunglückt.

„General Dietl war nicht nur ein exzellenter taktischer Heerführer, sondern ein Befehlshaber, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung seine Taktik im Kampf danach ausrichtete, Menschenleben zu schonen.“


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige