Speicherchips statt Schienbeinschoner

Steiermark | aus FALTER 26/09 vom 24.06.2009

Beim RoboCup 2009 ist Köpfchen gefragt. Ein Trainingsbesuch bei den Grazer Roboter-Kickern des Teams „Mostly Harmless“

Porträt: Anja Reiter, Anna Wieder

Sie ist der Superstar des Grazer Teams: Fenny. Achtzig Zentimeter groß, vierzig Kilo schwer und mit einem 360-Grad-Sichtfeld ausgestattet. Zusammen mit ihren „Mostly Harmless“-Teamkollegen Gail, Rob und Colin tritt sie beim diesjährigen RoboCup in Graz an. Fenny ist ein Fußball-Roboter. In ihrer Rolle als „Supporter“ steht sie ihren Kollegen bei allen Spielzügen zur Seite. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von gut 14 Stundenkilometern ist Fenny ein wahrer „Flügelflitzer“ und macht selbst Fehlpässe ihrer Mitspieler wett. Verpatzte Flanken sind leider keine Seltenheit, denn Fenny und ihresgleichen sind stark kurzsichtig. Bei nur sieben Metern Sichtweite kann es schon einmal vorkommen, dass man am Ball vorbeifährt. Mit ihren vier Jahren hat Fenny eine beachtliche Laufbahn hinter sich, so die Teilnahme am RoboCup 2007


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