Nachgesehen

Der Schauplatz, am Tag nach dem Geschehen noch einmal betrachtet

Politik | Martin Gantner | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Nach dem Fest: keine Insel ohne den Herrn Urban

Herr Urban erinnert sich – als Erstes an Falco, dann an eine Heerschar junger Fans der Kelly Family. „Die sind wirklich schon zwei Tage vor dem Konzert vor der Bühne gesessen und haben ihren Platz nur für den Gang auf die Toilette aufgegeben. Wenn überhaupt“, sagt der 63-Jährige. „Wir mussten ein kinderfreundliches Absperrgitter besorgen. Das Polizeigitter war zu groß und zu gefährlich.“ Als vor 26 Jahren das erste Donauinselfest über die Bühne ging, war Josef Urban schon dabei. Seither sitzt der ehemalige Organisationssekretär der Wiener SPÖ und Bezirksvorstand von Hernals neben vier anderen SP-Mitgliedern im Organisationskomitee. Heuer war er für 240 Container, mobile WCs, Traktor-Shuttles für Künstler und 400 Bierbankgarnituren verantwortlich. „In diesem Jahr erstmals als Pensionist.“ Wehmütig macht ihn das nicht. „Ich werde weiter unentgeltlich mitmachen. Sonst komm ich eben erstmals als Besucher auf die Insel.“


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