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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Der typische iPhone-Benutzer kann keine fünf Minuten stillhalten, ohne das Handy aus der Tasche zu ziehen. Blöd ist nur, dass man das Gerät dann recht leicht liegen lässt – zuhause, am Firmenklo oder auch im Lokal. Letzteres passierte Kevin Miller. In einer Spelunke in Chicago vergaß er sein Mobiltelefon. Und schwupps, war es weg. Das ist nichts Ungewöhnliches. Neu ist nur, dass Privatuser ihr gestohlenes iPhone orten können. Dafür muss man sich beim kostenpflichtigen Apple-Dienst „Mobile Me“ anmelden. Wer das tut, kann dann online jederzeit den Aufenthaltsort seines Handys feststellen. Dieser erscheint als blauer Kreis auf einer Landkarte. Wie sinnvoll diese Funktion sein kann, zeigt der Fall Kevin Miller. Mit zwei Kumpels, einem Laptop und mobilem Internetzugang folgte er dem blauen Kreis. Schließlich stellte er den iPhone-Dieb bei einer Bushaltestelle zur Rede. Der rückte das Gerät freiwillig heraus. Das Beispiel zeigt auch, wie die private Überwachung langsam zunimmt. Egal, wohin man geht, Big Apple schaut zu.


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