Wie mache ich da mit? Eine kurze Einstiegshilfe für Twitter

Medien | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Die ersten Schritte sind sehr einfach. Auf www.twitter.com anmelden, einen Usernamen aussuchen (etwa den echten Namen) und am besten gleich ein Bild von sich hochladen.

Dann sollte man sich auf die Suche nach interessanten Leuten machen (siehe auch Seite 21) und dort den „Follow“-Knopf drücken. Ab diesem Moment abonniert man deren Nachrichten. Wer sich dann auf Twitter einloggt, bekommt die neuesten Kurzmeldungen aufgelistet, die diese Personen verfasst haben.

Nur weil man selbst einer Person auf Twitter folgt, heißt das noch lange nicht, dass diese das Interesse erwidert. Immerhin geht es darum, dass jeder für sich den individuell passenden Kurzbotschaften-Mix zusammenstellt. Wer anderen Benutzern folgt und eigene Beiträge schreibt, hat aber bald auch Follower.

Bevor man selbst das Wort ergreift, sollte man sich umschauen, wie andere Benutzer das machen. Twitter-Accounts sind in der Regel öffentlich für alle Internetuser einsehbar. Man sollte also nichts schreiben, was einem nachher unangenehm sein könnte.

Beim Tweeten gibt es ein paar wichtige Kürzel. Um andere User anzusprechen, setzt man etwa das @-Zeichen vor deren Usernamen. Um einem Tweet ein Schlagwort beizufügen, verwendet man „Hashtags“. Darunter versteht man ein Wort mit Raute davor. „#iranelection“ zeigt, dass es in der Kurzmeldung um den Iran geht. Wer in der Twitter-Suchmaske „#iranelection“ eingibt, bekommt die aktuellsten Beiträge dazu.

Mehr als 140 Zeichen pro Tweet sind nicht drin. Diese Zeichenzahl rührt daher, dass in den USA Tweets auch per SMS an Follower gesendet werden können. Aber weil ein SMS nur 160 Zeichen hat und darin noch Platz für den Usernamen sein soll, ist die Nachricht eben auf 140 Anschläge beschränkt.

Aus Kostengründen gibt es diesen SMS-Versand in Österreich nicht. Wer ein internettaugliches Handy hat, kann aber unterwegs auf Twitter.com mitlesen.


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