Das neue Molden-Album: Nationalpark Wien Mitte

Feuilleton | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Komischerweise ist in Ernst Moldens Liedern ständig von der Natur die Rede, obwohl sie fast alle in der Stadt spielen. Auf seinem neuen Album „Ohne di“ besingt er den Wind („Da Wind“) und die Berge („In de Beag“), die Blüten in der Frühlingsluft („De Blia“) und die Sonne, die hinter einem Wald aus Schornsteinen untergeht („Woed aus Rauchfeng“). In Moldens Lyrics ist die Stadt ein Biotop und ein großer Abenteuerspielplatz: Nationalpark Wien Mitte.

Der Bonustrack auf seinem letzten Album „Wien“ (2008) war der im Duett mit Willi Resetarits eingespielte Song „Hammerschmidgossn“, in dem Molden sich an die Gstettn seiner Kindheit erinnerte. Es war die einzige Dialektnummer auf der Platte und für viele Hörer auch deren bester Song. So gesehen ist die neue CD der logische nächste Schritt: Alle Lieder auf „Ohne di“ sind im Dialekt geschrieben, auf fast allen ist Willi Resetarits zu hören – auf einer der besten Nummern, „Schbed in Summa“, sogar solo.

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