„Eine der extremsten Situationen, die ich erlebt habe“

Feuilleton | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Der 33-jährige Arzt Jens Petersen hat mit seinem Text „Bis dass der Tod“ den 33. Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen

Siegerinterview: Sebastian Fasthuber

Am zweiten Wettbewerbstag erwies sich Jens Petersen als erster Wettbewerbsteilnehmer mit Chancen auf den 33. Ingeborg-Bachmann-Preis. Er sollte sich schließlich auch durchsetzen. Der Falter sprach am Samstagvormittag mit dem sympathisch unprätentiösen Autor und Arzt. Davor hatte Petersen mit großem Interesse die Debatte zur Lesung von Gregor Sander verfolgt, der für seinen Text „Winterfisch“ schließlich mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet wurde.

Falter: Sie haben während der Jurydiskussion zu Sanders Text mit Ihrem Kollegen mitgefiebert. Solidarität trotz Konkurrenzprinzip?

Jens Petersen: Man überlegt sich im Vorfeld des Wettbewerbs, wie man sich da verhalten soll. Es ist dann aber eh alles unabwägbar, weil es so situativ ist, dass man nicht zu viel drüber nachdenken sollte. Ich habe Gregor als extrem sympathischen Menschen kennengelernt


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