Hinter dem Regenbogen

Stadtleben | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Vor 40 Jahren hatte in New York die Homosexuellenbewegung ihren Ursprung. In Wien gingen es Lesben und Schwule gemächlicher an

Geschichtsbericht: Christopher Wurmdobler

Ja, man könnte diesen Samstag junge Frauen und Männer fragen, was ihnen zum Thema „Stonewall“ einfällt. Immerhin spazieren Lesben und Schwule bei der Regenbogenparade wieder zu Tausenden über die Wiener Ringstraße, präsentieren sich bei der jährlichen Leistungsschau heimischer Homosexualität stolz und manchmal auch schrill der Öffentlichkeit. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, begann im Sommer 1969 in der Schwulenbar Stonewall Inn im New Yorker Stadtteil Greenwich Village und hatte internationale Auswirkung. Die Geschichte einer Emanzipationsbewegung, die mit reichlich Verspätung auch in Österreich ankam.

Vielleicht hat Judy Garland den Stein ins Rollen gebracht. Der einstige Kinderstar ist bis heute eine gay icon („Somewhere Over the Rainbow“), das Magazin The Advocate bezeichnet die Schauspielerin

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