Das Ende eines Politikers

Stadtleben | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Warum musste FIA-Chef Max Mosley gehen? Der Versuch einer Erklärung

Porträt: Sven Haidinger

Vier Millionen Menschen sahen auf der Onlineplattform Youtube ein Video, das Max Mosley bei Sexspielen mit Prostituierten in Sträflingskostümen zeigte. Er überstand die Affäre ohne Machtverlust. Nun wurde er doch noch Opfer eines Putsches, ein Jahr später, wegen einer ganz anderen Sache.

Denn Mosley hat viele Feinde. Sein ganzes Leben wollte er in die Politik. Doch nur sein Ende erinnert nun an das eines Politikers. Mosleys Zeit als Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA ist abgelaufen. Er ist der große Verlierer im Machtkampf, der beinahe in der Zerstörung des teuersten Sports der Welt geendet hätte. Mit Gewalt wollte er die Teams zum Sparen zwingen. Kompromisslos wie eh und je, wie Insider zu wissen glauben.

Einer davon, Ex-Kurier-Sportjournalist Helmut Zwickl, sagt: „In den letzten Jahren war Mosley auf einem Rachefeldzug gegen die Autofirmen. Die Werke haben sich zu Recht terrorisiert

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