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Grundkurs Kochen (40)

Stadtleben | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

In der Küche einen Quickie? Da empfehlen wir Tsatsiki

Bevor jetzt wieder alle in Griechenland waren und Tsatsiki nicht mehr sehen oder essen können: Tsatsiki geht schnell, schmeckt gut und ist auch nur eine Art Gurkensalat. Der Joghurt-Dip sollte natürlich stets frisch gemacht werden, wer im Supermarkt ein Fertigprodukt kauft, ist sowieso selber schuld.

Hauptzutaten sind Gurken, Joghurt und Knoblauch. Am besten, man kauft beim Türken am Markt kleine, feste Gurken und nicht die wässrigen Riesen (aus denen machen wir mit viel Dille, Salz, Essig und Öl einen Wiener Gurkensalat zum Wiener Schnitzel). Die Gurken – drei, vier kleine sind genug – waschen wir und raspeln sie mit der Reibe in eine Schüssel. Salzen, etwas stehenlassen und abwarten, ob sich vielleicht doch Flüssigkeit bildet. Falls ja, gießen wir diese ab. Zwei, drei Knoblauchzehen schälen, ganz fein hacken und zu den Gurken geben; ebenso einen großen Becher Joghurt. Hier gilt: Die fettige griechische (Total) oder türkische (Gazi) ist am besten geeignet. Wer dünn bleiben will, nimmt Magerjoghurt. Etwas fein gehackte Dille dazu, einen guten Schuss Olivenöl und eine Spur gemahlenen Zimt (doch, doch, das machen die Griechen angeblich so!), alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.

Tsatsiki passt zu gegrilltem Fleisch ebenso wie zur vegetarischen Vorspeisenplatte. Freilich kann man die griechische Gurkenspeise auch einfach nur zum frischen türkischen Fladenbrot essen. Knoblauchbedingt sollte man vielleicht hinterher nicht unbedingt küssen wollen. cw


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