Mehr davon:Gasthauscomeback

Stadtleben | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Ob das mit der Krise zusammenhängt oder damit, dass die Wiener die Krise bereitwillig dazu benützen, den ungeliebten kulinarischen Anspruch endlich sausenzulassen, ist schwer zu sagen. Wirtshaus ist jedenfalls das Thema des Jahres, eh super, und Wiederbelebung alter Wirtshäuser ganz besonders. Hier kommen die herausragenden Beispiele für das Wiener Wirtshauscomeback:

Zum Weißen Tiger Das frühere Brioni, das noch früher das Gasthaus zum Goldenen Brunnen war und von den Brendl-Machern wirklich ausgesprochen fein renoviert wurde und vor allem wunderbar bekocht wird. Seit drei Wochen offen, das bisher beste Beuschel der Saison, dazu Schnaitl-Pils. Demnächst mehr.

2., Schmelzgasse 9, Tel. 0699/19 25 19 26, Mo–Fr 11–23 Uhr

Freyenstein Eröffnete Ende 2008 in einem etwas heruntergekommenen Gersthofer Beisl. Der Hammer: Hier kocht Meinrad Neunkirchner, einer der ganz, ganz guten, und zwar Wiener Küche nach seiner ganz persönlichen Vorstellung. Genial. Am besten das 13-gängige Menü um 30 Euro nehmen.

18., Thimiggasse 11, Tel. 0664/439 08 37, Di–Sa 16–24 Uhr, www.freyenstein.at

Zur Stadt Krems Der Wirtshausklassiker am Diamantengrund, vor wenigen Monaten geschlossen, seit voriger Woche mit exorbitant großer Karte wieder offen. Demnächst mehr.

7., Zieglergasse 37, Tel. 523 72 00, tägl. 11–24 Uhr, www.zur-stadt-krems.at

Marktachterl Grindiges Marktbeisl, von zwei Frauen zu einem lässigen Wirtshaus runderneuert. Der Charme blieb einigermaßen erhalten, die Speisekarte auch fast.

2., Karmelitermarkt 96, Tel. 214 47 92, Mo–Sa 8.30–22 Uhr, www.marktachterl.at

Zum Posthorn Wunderschönes Uraltbeisl, vergangenen Frühling nach technischer Runderneuerung wiedereröffnet. Seitens der Küche leider kaum Ambition, aber insgesamt tolles Beislerlebnis.

3., Posthorngasse 6, Tel. 0664/431 21 23, Mo–Fr 17–1 Uhr, www.winklers-zumposthorn.at


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