Uns bleibt immer noch Paris

Stadtleben | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Das legendäre Blauensteiner hat nach Jahren des Siechtums wieder offen

Das heißt: Nein, ganz offen hat es jetzt noch nicht, aber nur, weil noch eine Klotüre fehlt oder so, womit diese Beislkritik bitte als Vorausberichterstattung zu lesen sei, die sich dann ab Anfang nächster Woche der Realität zu stellen hat.

Das Gasthaus Blauensteiner „Zur Stadt Paris“ ist jedenfalls legendär, fehlt in keiner Josefstädter Bezirkschronik. Die Enge Beziehung Heimito von Doderers zum Lokal wird ebenso genannt wie die zahllosen Journalisten, Künstler, Politiker, die sich hier jahrzehntelang Biere, Schnäpse und Schnitzel in den Leib stellten und rauchend Decke, Wände und Mobiliar schwarz färbten. Dann stand das Gasthaus jahrelang leer, viele wollten hier aufmachen, Franz Blauensteiner jr. wollte sich aber nie entscheiden.

Erich Lentsch schaffte es, indem er versprach, dass es genauso sein werde wie früher. Also wurde die traumhaft schöne Schankanlage renoviert, ein bisschen was vom Boden ausgetauscht,


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