Filmstars im Kunstraum: Und es hat VOOM gemacht

Steiermark | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Der US-amerikanische Künstler Robert Wilson schließt in der Neuen Galerie Hollywood und inszenatorische Raffinesse kurz

Kunstkritik: Tiz Schaffer

William Dafoe steht als Ungeheuer am Tor zur Hölle. Robert Downey Jr. zieht in eine Erinnerung an Rembrandts Gemälde „Die Anatomie des Dr. Tulp“ ein. Und Brad Pitt steht halbnackt im Regen. Was machen die Videoporträts dieser Hollywood-Stars, noch dazu in intensivst bunten Farben, in den Hallen der Neuen Galerie? Ist das genialisch? Hochästhetischer Kitsch? Oder genialischer, hochästhetischer Kitsch?

Mit experimentellem Theater startete der 1941 in Texas geborene Robert Wilson in den Sechzigerjahren seine Karriere, Kurator Peter Weibel bezeichnet ihn gar als einen „der bedeutendsten Erneuerer des Theaters im 20. Jahrhundert“: Von seiner Inszenierung der Philip Glass-Oper „Einstein on the Beach“ (1976) spricht man heute noch. Bühnendesign, Malerei, Bildhauerei? Fragen Sie Wilson! Ein Universalgenie. Freunde der Popmusik dürfte


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