Retrospektive

Grusel mal sechs — Who’s Afraid of Edgar Wallace?

Lexikon | aus FALTER 27/09 vom 01.07.2009

Mit dem 1959 gedrehten „Frosch mit der Maske“ schlugen Produzent Horst Wendlandt und seine Rialto-Film ganz neue Töne im deutschen Kintopp nach dem Krieg an: Statt kitschiger Heimatidyllen wurde fortan mörderischer Irrsinn beschworen. Die Edgar-Wallace-Filme, ein auf einfachste Gruseleffekte und vermeintlich britischen Humor bauendes Kino der Angst, waren eine sichere Bank und gehörten zu den kommerziell einträglichsten Produktionen des bundesdeutschen Kinos der 60er-Jahre. Während der nächsten acht Wochen stehen in der Reihe „Who’s Afraid of Edgar Wallace?“ sechs dieser einstigen Kassenschlager im Schikaneder auf dem Nachtprogramm. Den Anfang macht „Das Gasthaus an der Themse“ (Regie: Alfred Vohrer, 1962): Ein mit einer Harpune bewehrter Froschmann gibt „Blacky“ Fuchsberger von Scotland Yard manch harte Nuss zu knacken auf. MO

Ab Fr im Schikaneder


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