Hören Sie auf die Füße!

Extra | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

Der amerikanische Stepptanzstar Savion Glover eröffnet ImPulsTanz 2009

Text: Ulli Moschen

Bells“ sind keine Glocken, sondern das Zusammenschlagen der Fersen beim Sprung. Eine „bridge“ ist keine Brücke, sondern die dritte Phase eines 32-taktigen „chorus“, einer Liedform im Jazz. Und der „buffalo“ ist ein eleganter Abschlussschritt, um die Bühne zu verlassen. Ähnlich wie beim Ballett gibt es beim Stepptanz ein systematisches Vokabular. Wenn man Steppwunder Savion Glover im Einsatz sieht, kommt man freilich ohne Kenntnis dieses Tap-Lateins aus, denn die Sprache des Rhythmus ist universell.

In den USA gilt Savion Glover seit Jahren als Superstar des Tap-Dance. (Auf Youtube ist unter „Savion Glover in the White House“ dokumentiert, wie Bill Clinton während seiner Amtszeit den heute 35-Jährigen vor seiner Belegschaft im Weißen Haus als „größten Stepptänzer aller Zeiten“ auf die Bühne holt, um ihr eine Lektion in Tap und Körpergefühl zu erteilen.) Mittlerweile steppt


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