Lovely Liquid China Connection

Extra | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

Der österreichische Choreograf Chris Haring eröffnet mit dem Jin Xing Dance Theatre aus China eine Lounge

Text: Bettina Hagen

Der Mythos der ersten Begegnung zwischen Jin Xing, die bei der Biennale Venedig 2007 in der Jury saß, und Chris Haring, der damals den Goldenen Löwen für „The Art of Seduction“ gewann, wird von ihr so gesponnen, dass sie Haring an einer venezianischen Bar angesprochen hat. Es folgte eine Einladung Harings zum Shanghai Dance Festival, wo er einen Workshop leitete und mit seiner erprobten Soundverfremdungsmethode, die dazu dient, aufgezeichnetes Tonmaterial über Tänzerkörper zu stülpen, für einiges Aufsehen sorgte.

Unter anderem sollten sich die chinesischen Tänzer zu Aussprüchen in burgenländischem Dialekt verformen. Dass der geborene Burgenländer Haring diese Sinnsprüche liebt, wird klar, als er gleich zu Beginn des Gesprächs mit Jin Xing, die für einige Zeit den besten Night-Club in Peking führte, den Ausspruch „Wer nix wird, wird Wirt“ aufs

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