Hausgemachtes aus dem Druckkochtopf

Extra | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

Das Festival als Showküche: Manche Performances von ImPulsTanz entstehen erst vor Ort

Text: Bettina Hagen

Während heuer am einen Ende des Programms Klassiker von Rosas, Xavier Le Roy, Maguy Marin oder Mark Tompkins stehen, die bereits zum Kanon des zeitgenössischen Tanzes zählen, hat Intendant Karl Regensburger ans andere Ende Produktionen gesetzt, die so frisch sind, dass sie sozusagen noch heiß aus der Küche kommen – weil sie erst während des Festivals entstehen beziehungsweise vor Ort, bevor sie serviert werden, weiterentwickelt wurden. ImPulsTanz wird so zu einem brodelnden Arbeitsplatz, der größtmöglichen Austausch mit der Kollegenschaft schon im Entstehungsprozess erlaubt.

Ein zweiwöchiger Probenprozess vor Ort wird auch am Beginn von Jennifer Laceys und Antonija Livingstones Performance „Culture & Administration“ stehen. Davor werden sie dann schon in Avignon an diesem Projekt gearbeitet und es auch aufgeführt haben. Der Titel ist von einem Artikel Theodor W. Adornos


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